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Allgemeine Geschäftsbedingungen
§1 Geltungsbereich / allgemeine  Bestimmungen
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten, für alle auch künftigen Verträge  Lieferungen, sonstige Leistungen unter Einschluss von Werkverträgen, einschließlich  Beratungsleistungen und Auskünfte mit/gegenüber Unternehmen, juristischen  Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.  Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, die von uns nicht ausdrücklich  anerkannt werden, haben keine Gültigkeit.
2. Abweichungen  von diesen Geschäftsbedingungen sowie Änderungen und/oder Ergänzungen bedürfen  der Schriftform.

§ 2 Angebot und Vertragsabschluss
1. Unsere Angebote sind – auch in Prospekten,  Anzeigen usw. – freibleibend und unverbindlich, es sei denn, sie sind  ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
2. Bestellungen werden erst mit unserer schriftlichen Auftragsbestätigung  verbindlich.
3. Die in Prospekten und Katalogen enthaltenen Angaben und Abbildungen sind  branchenübliche Näherungswerte, es sei denn, dass sie von uns ausdrücklich als  verbindlich bezeichnet wurden.
4. Stellt ein Vertragspartner dem anderen Zeichnungen, Abbildungen, Skizzen,  CAD-Unterlagen oder sonstige Unterlagen über die zu liefernde Ware oder ihre  Herstellung zur Verfügung, bleiben diese Eigentum des vorlegenden  Vertragspartners. Sie dürfen ohne schriftliche Genehmigung des vorlegenden Vertragspartners Dritten nicht zugänglich gemacht werden und sind auf Verlangen  zurückzugeben.  Es ist dem anderen   Vertragspartner gestattet, aus Gründen der Beweissicherung Abschriften etc. auf  seine Kosten anzufertigen bzw. anfertigen zu lassen. Der vorlegende  Vertragspartner hat dafür einzustehen, dass von ihm vorgelegte Unterlagen nicht  in Schutzrechte Dritter eingreifen.

§ 3 Preise/ Preisanpassung
1. Unsere Preise verstehen sich in EURO ausschließlich Umsatzsteuer, Verpackung,  Fracht, Porto und Versicherung. Maßgebend sind die Preise der Auftragsbestätigung. Soweit nicht anders angegeben, halten wir uns an die in  unseren verbindlichen Angeboten angegebenen Preise 14 Tage ab deren Datum  gebunden.
2. Tritt bei Langfristverträgen (Verträge mit einer Laufzeit von mehr als 12  Monaten und unbefristete Verträge) eine wesentliche Änderung der Lohn-, Material- oder Energiekosten ein, so ist jeder Vertragspartner berechtigt, eine  angemessene Anpassung des Preises entsprechend dieser Faktoren zu verlangen. Gleiches  gilt, wenn zwischen Vertragsschluss und Lieferung mehr als 4 Monate liegen.
3. Ist eine verbindliche Bestellmenge nicht vereinbart, so legen wir unserer  Kalkulation die vom Auftraggeber für einen bestimmten Zeitraum erwartete, unverbindliche Bestellmenge (Zielmenge) zu Grunde. Nimmt der Auftraggeber  weniger als die Zielmenge ab, sind wir berechtigt, den Stückpreis angemessen zu  erhöhen. Das heißt bei Abnahme von Mindermengen – Erhöhung um 20% bei Abnahme  von weniger als 10% der Zielmenge. Nimmt er mehr als die Zielmenge ab, senken  wir den Stückpreis angemessen, soweit der Auftraggeber den Mehrbedarf   mindestens 3 Monate vor der Lieferung angekündigt hat.

§ 4 Zahlungsbedingungen
1. Alle Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung  fällig. Bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum werden 2 Prozent  Skonto gewährt, sofern der Auftraggeber nicht mit der Begleichung von  Forderungen in Verzug ist. Wir sind berechtigt, trotz anders lautender Bestimmungen des Auftraggebers Zahlungen zunächst auf   die Kosten, dann die Zinsen und zuletzt auf   die Hauptleistung anzurechnen. Ein vereinbartes Skonto bezieht sich immer nur  auf den Rechnungswert ausschließlich Fracht.
2. Haben wir unstreitig teilweise fehlerhafte Ware geliefert, ist unser  Auftraggeber dennoch verpflichtet, die Zahlung für den fehlerfreien Anteil zu  leisten, es sei denn, dass die Teillieferung für ihn kein Interesse hat. Im  Übrigen ist der Auftraggeber zur Aufrechnung, Zurückbehaltung oder Minderung,  auch wenn Mängelrügen oder Gegenansprüche geltend gemacht werden, nur  berechtigt, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unstreitig sind. Zur Zurückbehaltung ist der Auftraggeber jedoch auch wegen  Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis berechtigt.
3. Bei Überschreitung des Zahlungszieles sind wir berechtigt, Verzugszinsen in  Höhe des Satzes in Rechnung zu stellen, den die Bank uns für Kontokorrentkredite berechnet, mindestens aber in Höhe von 8 %-punkten über dem  jeweiligen Basiszins der Europäischen Zentralbank. Die Geltendmachung eines  weiteren Verzugsschaden bleibt vorbehalten
4. Bei Zahlungsverzug können wir nach schriftlicher Mitteilung an den Auftraggeber  die Erfüllung unserer Verpflichtungen bis zum Erhalt der Zahlungen einstellen.
5. Wechsel und Schecks werden nur nach Vereinbarung sowie nur erfüllungshalber und  unter der Voraussetzung ihrer Diskontierbarkeit bzw. Verpfändbarkeit nach den  Regeln der europäischen Währungsunion angenommen. Diskontspesen werden vom Tage  der Fälligkeit des Rechnungsbetrages an berechnet. Eine Gewähr für rechtzeitige  Vorlage des Wechsels und Schecks und für Erhebung von Wechselprotest wird ausgeschlossen.
6. Wird  nach Abschluss des Vertrages erkennbar, dass unser Zahlungsanspruch durch  mangelnde Leistungsfähigkeit des Vertragspartners gefährdet wird, so stehen uns  die Rechte aus §321 BGB (Unsicherheitseinrede) zu. Wir sind auch dann berechtigt  alle unverjährten Forderungen aus der laufenden Geschäftsverbindung mit dem   Vertragspartner sofort fällig zu stellen. Im Übrigen erstreckt sich die Unsicherheitseinrede auf alle weiteren ausstehenden Lieferungen und Leistungen  aus der Geschäftsverbindung mit dem Vertragspartner.

§ 5 Lieferung
1. Sofern nichts anderes vereinbart ist, liefern wir "ab Werk".   Liefertermine und –fristen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen  Vereinbarung und sind stets unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas  anderes schriftlich vereinbart wird. Maßgebend für die Einhaltung des  Liefertermins oder der Lieferfrist ist die Meldung der Versand- bzw.  Abholbereitschaft durch uns. Klarstellend wird darauf hingewiesen, dass der  Nachweis der nicht termingerechten Lieferung dem Auftraggeber obliegt.
2. Die Lieferfrist beginnt mit der Absendung unserer Auftragsbestätigung und  verlängert sich angemessen, wenn die Voraussetzungen von § 10 (Höhere Gewalt)  vorliegen. Auftragsänderungen führen zur Aufhebung vereinbarter Termine und  Fristen, soweit nichts anderes vereinbart wird. Sollte sich während der  Konstruktionsphase herausstellen, dass der notwendige Arbeitsaufwand größer  ist, als dies bei der Auftragsannahme angenommen werden konnte, werden die  Parteien eine angemessene Verlängerung der Lieferfrist vereinbaren.

§ 6 Eigentumsvorbehalt
1. Alle gelieferten Waren bleiben unser Eigentum (Vorbehaltsware) bis zur  Erfüllung sämtlicher Forderungen, insbesondere auch der jeweiligen Saldoforderungen, die uns im Rahmen der Geschäftsbeziehung zustehen  (Saldovorbehalt) und der Forderung, die durch den Insolvenzverwalter einseitig im Wege der Erfüllungswahl begründet werden. Dies gilt auch für künftig  entstehende und bedingte Forderungen, z. B. aus Akzeptantenwechseln, und auch,  wenn Zahlungen auf besonders bezeichnete Forderungen geleistet werden. Dieser   Saldovorbehalt erlischt endgültig mit dem Ausgleich aller im Zeitpunkt der Zahlung noch offenen und von diesem Saldovorbehalt  erfassten Forderungen.
2. Be- und Verarbeitung der Vorbehaltsware  erfolgen für uns als Hersteller im Sinne von § 950 BGB, ohne uns zu  verpflichten. Die be- und verarbeitete Ware gilt als Vorbehaltsware im Sinne  der Nr. 1. Bei Verarbeitung, Verbindung und Vermischung der Vorbehaltsware mit  anderen Waren durch den Vertragspartner steht uns das Miteigentum anteilig an   der neuen Sache zu im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum  Rechnungswert der anderen verwendeten Waren. Erlischt unser Eigentum durch  Verbindung oder Vermischung, so überträgt der Vertragspartner uns bereits jetzt  die ihm zustehenden Eigentumsrechte an dem neuen  Bestand oder der Sache im Umfang des Rechnungswertes der Vorbehaltsware und  verwahrt sie unentgeltlich für uns. Unsere Miteigentumsrechte gelten als  Vorbehaltsware im Sinne von Absatz 1.
3. Der Vertragspartner darf die Vorbehaltsware nur im gewöhnlichen   Geschäftsverkehr zu seinen normalen Geschäftsbedingungen und solange er nicht in Verzug ist, veräußern, vorausgesetzt, dass die Forderung aus der  Weiterveräußerung gemäß Absatz 4 bis 6 auf uns übergehen. Zu anderen Verfügungen der Vorbehaltsware ist er nicht berechtigt.
4. Die Forderungen aus der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware   werden, zusammen mit sämtlichen Sicherheiten, die der Vertragspartner für die Forderung erwirbt, bereits jetzt an uns abgetreten. Sie dienen in demselben  Umfang zur Sicherung wie die Vorbehaltsware. Wird die Vorbehaltsware vom Vertragspartner zusammen mit anderen, nicht von uns verkauften Waren veräußert,  so wird uns die Forderung aus der Weiterveräußerung im Verhältnis des  Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum Rechnungswert der anderen verkauften  Waren abgetreten. Bei Veräußerung von Waren, an denen wir Miteigentumsanteile  gemäß Absatz 2 haben, wird uns ein unserem Miteigentumsanteil entsprechender  Teil abgetreten. Wird die Vorbehaltsware vom Vertragspartner zur Erfüllung   eines Werkvertrages verwendet, so wird die Forderung aus dem Werkvertrag in  gleichem Umfang im Voraus an uns abgetreten. Die Abtretungen werden von uns  angenommen.
5. Der Vertragspartner ist berechtigt, Forderungen aus der   Weiterveräußerung einzuziehen. Diese Einzugsermächtigung erlischt im Falle  unseres Widerrufs, spätestens aber bei Zahlungsverzug, Nichteinlösung eines  Wechsels oder Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Von unserem Widerrufsrecht werden wir nur dann Gebrauch machen, wenn nach Abschluss des  Vertrages erkennbar wird, dass unser Zahlungsanspruch aus diesem oder aus  anderen Verträgen mit dem Vertragspartner durch dessen mangelnde  Leistungsfähigkeit gefährdet wird. Auf unser Verlangen ist der Vertragspartner  verpflichtet, seine Abnehmer sofort von der Abtretung an uns zu unterrichten  und uns die zur Einziehung erforderlichen Unterlagen zu geben.
6. Eine Abtretung von Forderungen aus der Weiterveräußerung ist unzulässig,  es sei denn, es handelt sich um eine Abtretung im Wege des echten Factoring,  die uns angezeigt wird und bei welcher der Factoring- Erlös den Wert unserer  gesicherten Forderung übersteigt. Mit der Gutschrift des Factoring-Erlöses wird  unsere Forderung sofort fällig.
7. Von einer Pfändung oder sonstigen Beeinträchtigung durch Dritte   hat uns der Vertragspartner unverzüglich zu unterrichten. Der Käufer trägt alle Kosten, die zur Aufhebung des Zugriffs oder zum Rücktransport der  Vorbehaltsware aufgewendet werden müssen, soweit sie nicht von Dritten ersetzt werden.
8. Gerät der Vertragspartner in Zahlungsverzug oder löst er einen   Wechsel bei Fälligkeit nicht ein, sind wir berechtigt, die Vorbehaltsware zurückzunehmen und zu diesem Zweck gegebenenfalls den Betrieb des Vertragspartners  zu betreten. Gleiches gilt, wenn nach Abschluss des Vertrages erkennbar wird,  dass unser Zahlungsanspruch aus diesem oder aus anderen Verträgen mit dem Vertragspartner  durch dessen  mangelnde Leistungsfähigkeit gefährdet wird. Die Rücknahme ist kein Rücktritt vom  Vertrag. Vorschriften der Insolvenzordnung bleiben unberührt.
9. Übersteigt der Rechnungswert der bestehenden Sicherheiten die   gesicherten Forderungen einschließlich Nebenforderungen (Zinsen; Kosten o. ä.) insgesamt um mehr als 50 v. H., sind wir auf Verlangen des Vertragspartners  insoweit zur Freigabe von Sicherheiten nach unserer Wahl verpflichtet.

§ 7 Haftung für Sachmängel
1. Sachmängel der Ware sind unverzüglich, spätestens jedoch 7 Tage  seit Ablieferung anzuzeigen. Sachmängel, die auch bei sorgfältigster Prüfung innerhalb dieser Frist nicht entdeckt werden können, sind – unter sofortiger  Einstellung etwaiger Be- oder Weiterverarbeitung – unverzüglich nach Entdeckung, spätestens vor Ablauf der vereinbarten   oder gesetzlichen Gewährleistungsfrist  schriftlich anzuzeigen. Bei einer unerheblichen Minderung des Wertes oder der  Tauglichkeit der Ware scheidet unsere Sachmängelhaftung aus. Ist die Ware  bereits weiterveräußert, verarbeitet oder umgestaltet, steht dem Vertragspartner  nur das Minderungsrecht zu.
2. Nach Durchführung einer vereinbarten Abnahme der Ware durch den   Vertragspartner ist die Rüge von Sachmängeln, die bei der vereinbarten Art der Abnahme feststellbar waren, ausgeschlossen.
3. Bei berechtigter, fristgemäßer Mängelrüge können wir nach   unserer Wahl den Mangel beseitigen oder eine mangelfreie Sache liefern   (Nacherfüllung). Bei Fehlschlagen oder Verweigerung der Nacherfüllung kann der  Vertragspartner den vereinbarten Preis mindern oder nach Setzen und erfolglosem Ablauf einer angemessenen Frist vom Vertrag zurücktreten. Ist der Mangel nicht  erheblich, steht ihm nur das Minderungsrecht zu.
4. Gibt der Vertragspartner uns nicht unverzüglich Gelegenheit,  uns von dem Sachmangel zu überzeugen, stellt er insbesondere auf Verlangen die beanstandete Ware oder Proben davon nicht unverzüglich zur Verfügung, entfallen  alle Rechte wegen eines Sachmangels.
5. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Nacherfüllung übernehmen   wir nur, soweit sie im Einzelfall, insbesondere im Verhältnis zum Preis der Ware, angemessen sind, keinesfalls aber über 150 % des Warenwertes.  Ausgeschlossen sind Kosten im Zusammenhang mit dem Ein- oder Ausbau der mangelhaften Sache, ebenso für Kosten des Vertragspartners für die Selbstbeseitigung eines Mangels, ohne dass hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Aufwendungen, die dadurch entstehen, dass die  verkaufte Ware an einem anderen Ort als den Sitz oder die Niederlassung des  Vertragspartners verbracht worden ist, übernehmen wir nicht, es sei denn, dies  entspräche ihrem vertragsgemäßen Gebrauch.
6. Rückgriffsrechte des Vertragspartners nach § 478 BGB bleiben  unberührt.
7. Eine Gewährleistung für einen bestimmten Einsatzzweck oder eine   bestimmte Eignung der Ware geben wir nicht, es sei denn, Abweichendes wird ausdrücklich schriftlich vereinbart; im übrigen liegt das Einsatz- und  Verwendungsrisiko ausschließlich beim Vertragspartner.

§ 8 Vertraulichkeit/ Datenschutz
1. Jeder Vertragspartner wird alle Unterlagen (dazu zählen auch   Muster, Modelle und Daten) und Kenntnisse, die er aus der Geschäftsverbindung erhält, nur für die gemeinsam verfolgten Zwecke verwenden und mit der gleichen  Sorgfalt wie entsprechende eigene Unterlagen und Kenntnisse gegenüber Dritten  geheim halten, wenn der andere Vertragspartner sie als vertraulich bezeichnet  oder an ihrer Geheimhaltung ein offenkundiges Interesse hat. Diese  Verpflichtung beginnt ab erstmaligem Erhalt der Unterlagen oder Kenntnisse und  endet 36 Monate nach Ende der Geschäftsverbindung.
2. Die Verpflichtung gilt nicht für Unterlagen und Kenntnisse, die   allgemein bekannt sind oder die bei Erhalt dem Auftraggeber bereits bekannt  waren, ohne dass er zur Geheimhaltung verpflichtet war, oder die danach von  einem zur Weitergabe berechtigten Dritten übermittelt werden oder die von dem empfangenden Auftraggeber ohne Verwertung geheim zu haltender Unterlagen oder  Kenntnisse des anderen Vertragspartners entwickelt werden.
3. Wir sind berechtigt, im Rahmen der Geschäftsbeziehung  anfallende personenbezogene Daten zu speichern sowie nach Maßgabe der  gesetzlichen Bestimmungen zu verarbeiten und einzusetzen.

§ 9 Sonstige Ansprüche,  Haftungsbegrenzung
1. Die Haftung für in unserem Besitz befindliches Kundenmaterial   wird im gesetzlichen zulässigen Umfang ausgeschlossen. Insbesondere haften wir  bei Lagerung und Bearbeitung nur für grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Kommen  Sachversicherungen für eine Entschädigung infrage, so wird die Regulierung unserer eigenen Schäden den Kundenschäden vorangestellt.
2. Die Haftung für angeliefertes Material sowie Folgekosten ist  auf maximal den Auftragswert beschränkt. Trotz sorgfältiger Arbeit lässt sich  Ausschuss technisch nicht völlig vermeiden. Die dafür geltenden Richtwerte sind  von Werkstück zu Werkstück sehr verschieden und können bei Auftragsvergabe festgelegt werden. Ein Materialersatz im Rahmen der vorgegebenen Werte ist  ausgeschlossen.
3. Eine Prüfung der vom Auftraggeber vorgegebenen   Materialeigenschaften erfolgt grundsätzlich nicht, es sei denn, auf Wunsch und  Kosten des Auftraggebers. Von uns vorgeschlagene Bearbeitungsabläufe, zu  verwendendes Material usw. entbinden den Auftraggeber nicht, die Verwendbarkeit  für seine Belange selbst zu prüfen.
4. Soweit nicht ausdrücklich besonders vereinbart, arbeiten wir   nach den zulässigen Maßtoleranzen nach DIN ISO 2768 „GROB“ oder den für die  jeweilige Bearbeitung technisch vorgegebenen Abweichungen. Dickentoleranz,  Ebenheit, Materialgüte und Oberflächenbeschaffenheit liegen im Rahmen der Lieferbedingungen des Vorlieferanten. Zeugnisse oder Bescheinigungen sind nicht  im Lieferumfang enthalten. Zurzeit ist die DIN EN ISO 15616 in ihrer Entstehung. Nach Erscheinen dieser Norm wird sie in unsere Lieferungs- und  Zahlungsbedingungen eingebunden.
5. Schadenersatzansprüche aus positiver Forderungsverletzung, aus   Verschulden bei Vertragsschluss und aus unerlaubter Handlung sind sowohl gegen uns als auch unsere Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen. Dies  gilt auch für Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung, allerdings nur insoweit, als der Ersatz von mittelbaren oder Mangelfolgeschäden verlangt wird,  es sei denn, die Haftung beruht auf einer Zusicherung, die den Auftraggeber  gegen das Risiko von solchen Schäden absichern soll. Vorstehende  Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Vorsatz, bei grober Fahrlässigkeit  unserer gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten sowie bei   schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Bei schuldhafter  Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haften wir - außer in den Fällen des  Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit unserer gesetzlichen Vertreter oder  leitenden Angestellten - nur für den vertragstypischen, vernünftigerweise  vorhersehbaren Schaden.
6. Die Haftungsbeschränkung gilt ferner nicht in den Fällen, in   denen nach Produkthaftungsgesetz bei Fehlern der gelieferten Ware für Personen-  oder Sachschäden an privat genutzten Gegenständen gehaftet wird. Sie gilt auch  nicht beim Fehlen von zugesicherten Eigenschaften, wenn und soweit die Zusicherung gerade bezweckt hat, den Auftraggeber gegen Schäden, die nicht an  der gelieferten Ware selbst entstanden sind, abzusichern.
7. Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt   dies auch für die persönliche Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer,  Mitarbeiter, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Die gesetzlichen  Regelungen zur Beweislast bleiben hiervon unberührt.
8 Wird uns die Lösung von Konstruktionsaufgaben überlassen, so  kann eine Mängelhaftung nur dann geltend gemacht werden, wenn der Vertragspartner nachweist, dass unser Erzeugnis dem allgemeinen Stand der Technik grob  fahrlässig oder vorsätzlich nicht entspricht
9. Soweit nichts anderes vereinbart ist, verjähren vertragliche   Ansprüche, die dem Vertragspartner gegen uns aus Anlass oder im Zusammenhang  mit der Lieferung der Ware entstehen, ein Jahr nach Anlieferung der Ware,  soweit sie nicht den Ersatz eines Körper- oder Gesundheitsschaden oder einen typischen, vorhersehbaren Schaden beinhalten oder auf Vorsatz oder grober  Fahrlässigkeit unsererseits beruhen. Davon unberührt bleiben unsere Haftung aus  vorsätzlichen und grob fahrlässigen Pflichtverletzungen sowie die Verjährung  von gesetzlichen Rückgriffsansprüchen. In Fällen der Nacherfüllung beginnt die  Verjährungsfrist nicht erneut zu laufen.

§ 10 Höhere Gewalt
Höhere Gewalt, Arbeitskämpfe, Unruhen, behördliche Maßnahmen,   Ausbleiben von Zulieferungen unserer Lieferanten und sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegende Ereignisse befreien die Vertragspartner für die  Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Dies  gilt auch, wenn diese Ereignisse zu einem Zeitpunkt eintreten, in dem sich der  betroffene Vertragspartner in Verzug befindet. Die Vertragspartner sind   verpflichtet, im Rahmen des Zumutbaren unverzüglich die erforderlichen   Informationen zu geben und ihre Verpflichtungen den veränderten Verhältnissen  nach Treu und Glauben anzupassen. Verlängert sich die Lieferzeit oder werden  wir von unserer Verpflichtung frei, so kann der Auftraggeber hieraus keine  Schadenersatzansprüche herleiten.

§ 11 Erfüllungsort,  Gerichtsstand und anwendbares Recht
1. Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt,  ist Erfüllungsort unser Geschäftssitz.
2. Für alle Rechtsstreitigkeiten, auch im Rahmen eines Wechsels  und Scheckprozesses, ist Gerichtsstand Schönebeck. Wir sind auch berechtigt, am  Sitz des Vertragspartners zu klagen.
3. Auf die Vertragsbeziehung ist ausschließlich das Recht der  Bundesrepublik Deutschland anzuwenden.
4. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 11.   April 1980 über Verträge über den Warenkauf (CISG - "Wiener  Kaufrecht") ist ausgeschlossen.

§ 12 Teilunwirksamkeit
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen oder des   Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird die Wirksamkeit der  übrigen Bestimmungen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmungen soll  eine Regelung gelten, die im Rahmen des rechtlich Möglichen dem Gewollten am nächsten kommt.
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